Rigging einer Stage am Beispiel einer 7l-Alu Stage mit CE

Stage ohne Regler

Stage mit Regler

 

Zunächst sieht man den breiten Halsansatz oben, ohne den eine CE Prüfung nicht möglich wäre. Kann angeblich mit Regler/Fini kollidieren (habe ich noch nicht bemerkt) und macht die Flasche etwas kopflastig, was mich aber nicht stört. Ventil: Nur ein Abgang ohne Blindstopfen auf der anderen Seite, so kann kein zusätzlicher Oring kaputt gehen (was bei einem Oring unter statischer Last unwahrscheinlich ist. Aber so kann er auch nicht zerbröseln). Gummi Knopf dran, die gehen nicht kaputt wie die Hartplastikdinger, wenn man mal wo anstösst. Dann Analyseaufkleber Das ist bei mir die Einzige Kennzeichnung am Flaschenhals. So bin ich gezwungen da beim Gaswechsel nochmal draufzusehen und verlasse mich nicht auf permamnente Zahlen am Flaschenhals und muß meinem Partner die GROSSEN zahlen an der Seite zeigen - die er dann auch sicher lesen kann, anstatt aus Faulheit auf die kleinen Zahlen auf der Schulter zu blinzeln. Oben ist ein 1-Zoll Karabiner, der leicht ist. Das Auge ist so groß, daß man auch mit dicken Handschuhen durchgreifen kann. Aber nicht diese Monsterkarabiner mit rundem Auge, die sind mir zu sehr im Weg. Der Karabiner sitzt im Knoten genau im Übergang Schulter-Körper. Dann kommt ein Stück Autoreifenschlauch über der Schnur (so kann man ihn leichter abheben), der so geschnitten ist, dass Zipfel entstehen, so kann man den leichter anheben um den Regler wieder zu verräumen. Mit den Zipfel kann man im Prinzip auch hängen bleiben, wenn es eng wird und man braucht ihn mit etwas Übung nicht unbedingt. Dann kommt die Schlauchschelle in einem Stück Schlauchband. Drüber und drunter sind Knoten, damit die Schnur nicht durchrutscht. Unten ist dann ein kleiner Karabiner in der Schnurschlaufe, ca. eine Handbreit Platz zwischen unterem Karabiner und Flasche. So kann man den Karabiner gut in der Hand halten und kann noch eine zweite Flasche vorne einhängen.

 

Über Wasser sollte man die Stage nicht an der Schnur tragen, sonst dehnt sich die Schnur und man hat wieder was abstehen und die Falsche dreht sich unter Wasser weg.

Aussen und innen habe ich noch meinen Namen aufgesprüht, damit ich immer weiss, welches meine Flasche ist.

 

Stageautomat (von hinten, Fini umgedreht) mit 1m 3/8" MD Schlauch, 15cm HP Schlauch. Fini ist fest an erste Stufe mit Caveline gebunden. Der drehbare Mitteldruckabgang ermöglicht es den Automat leicht um den Hals zu legen und bei einer OOA Situation den Regler abzugeben (man gibt immer den Regler, aus dem man gerdae atmet). Vor dem Tauchgang gebe ich Druck auf den Automat und drehe die Stage wieder zu, so kann sich die erste Stufe nicht lösen und kein Wasser in die erste Stufe eindringen. Vorher muss gecheckt werden, ob der Automat den Druck auch eine längere Zeit hält, also keine kleinen Undichtigkeiten vorhanden sind. Der Venturihebel ist auf "-", die Einstellschraube reingedreht, damit nicht die zweite Stufe abbläst, dadurch kein Druck mehr auf dem System ist und sich der Automat löst. Ausserdem wird die erste Stufe immer gut festgezogen. Die zweite Stufe nur handfest anzuziehen halte ich für Unsinn, die löst sich dann zu leicht. Wenn ich ein Problem habe, tausche ich die ganze Stufe. Der Deckel der zweiten Stufe lässt sich von Hand lösen, um den Automaten von Dreck zu befreien.

Das Wichtigste: Der Analyseaufkleber. Egal was man für einen Mist zusammengepanscht hat, hauptsache, man weiss das!

Ganz oben: Die maximale Einsatztiefe (errrechnet sich aus dem ppO2). Dann um welches Gas es sich handelt, in der nächsten Zeile was die Analyse ergeben hat. Wer analysiert hat (IMMER der, der es auch schnauft. Ich möchte nicht den Löffel abgeben, weil irgend jemand zu blöd war). Damit ist auch klar, wer diese Flasche mitnimmt...

Der Aufkleber ist am Übergang Körper/Schulter, rechts inerhalb der Schnur, so habe ich ihn direkt im Blickfeld beim Gaswechsel.

Vor jedem Gaswechsel wird der Analyseaufkleber überprüft und vom Buddy nochmal das OK geholt, dass auch er die MOD gecheckt hat und für OK hält.

 

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Überarbeitet im August 2007